Autor: benni

Angetestet: Shimano Claris ST-R2000 2×8 Schalt-/ Bremshebel

Auf der Suche nach einem Ersatz für meine Sora ST-3300 am Stadtrenner habe ich seit ihrer Vorstellung mit den Shimano Claris ST-R2000 Hebeln geliebäugelt. Mangels Testberichte und durch eine gewisse Voreingenommenheit habe ich mich lange darum herumgedrückt sie einfach zu bestellen. Durch ein gutes Angebot, bei dem ich sie einen Satz für ca 70€ ergattern konnte, ließ ich mich nun doch dazu hinreißen, sie zu bestellen. Meine Bewertung erfolgt in Hinblick auf den von mir bezahlten Preis, nicht die UVP.
Ich werde hier das Upgrade mit ein paar Bildern dokumentieren und eine kurze Einschätzung zu den Hebeln abgeben.

Die Transformation:

Lieferumfang:

Scharfe Kanten an der Rückseite des Bremshebels

Der tatsächliche Lieferumfang ist offenbar ein gut gehütetes Geheimnis. Weder gibt die Internetseite von Shimano darüber Auskunft, noch hat sich ein Händler die Mühe gemacht in die Packung zu sehen und die Informationen auf die Produktseite zu schreiben. Im Schalthebelset sind folgende Teile enthalten:
– Bremshebel links & rechts
– 2 Schaltzüge, beschichtet
– 2 Bremszüge
– 3 Stücke Schaltzugaußenhüllen in verschiedenen Längen
– 3 Stücke Bremszugaußenhüllen in verschiedenen Längen
– Endkappen für Züge und Hüllen
– Anleitungen

Angesichts des Preises der Schaltgruppe ist der Lieferumfang sehr gut. Die Stücke sind ausreichend lang bemessen, ich musste sie bei einem 59er Rahmen noch ein wenig kürzen. Eine klarere Kommunikation des Lieferumfangs durch Shimano und die Händler wäre aber Wünschenswert.

 

Optik:
Die Hebel entsprechen dem Design der aktuellen Familie von Rennradschaltungen aus dem Hause Shimano. Nach hinten ausgeführte Schalt- und Bremszüge sorgen für eine aufgeräumte Optik und verleihen dem Lenker ein modernes Aussehen.

Scharfe Kanten an der Rückseite des Bremshebels

Haptik:
Ähnlich der mir vom Canyon Rennrad gut bekannten 105er Schalthebel ST-5800 liegen die Hebel sehr gut in der Hand. Weg ist der störende Daumenhebel der Sora ST-3300 und weg sind auch die optisch wenig ansprechenden Wäscheleinen. Entsprechend wohl fühlt man sich dann auch, wenn man die Hebel in die Hand nimmt, das Gefühl ist bekannt. Einzig die zum Fahrer zeigende Innenkante des Bremshebels ist weniger gut verarbeitet ist als bei der 5800. Der Hebel ist nach hinten fast schon scharfkantig aber gerade noch akzeptabel. Die inneren Schalthebel sitzen ein wenig weiter innen, als die der 5800, was aber nicht stört. Es ist hervorzuheben, dass die Schalthebel trotz ihrer niedrigen Einstufung in die Shimano-Hierarchie über eine Griffweitenverstellung verfügen.

Performance:
Vorweg: die Claris Hebel schalten gut, eine 105 in 8-fach sind sie aber definitiv nicht. Sie bedienen sich etwas knackiger und präziser als die vorher an meinem Rad montierten Hebel der Sora 3300. Man merkt aber, dass die Abständer der Ritzel deutlich größer sind als bei der gewohnten 11-fach Schaltung. Die Kette legt einen deutlich größeren Weg zurück, dadurch drückt man den Hebel für einen Gangwechsel aufs größere Ritzel weiter zur Seite als bei der 105 5800. Offenbar hat Shimano das Übersetzungsverhältnis hier gleich gelassen.
Die Steifigkeit der Bremshebel ist ordentlich, die Ultegra BR-6600 Bremszangen meines Rades können ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten. Es entsteht ein deutlich sichereres Bremsgefühl als mit den alten Sora-Bremshebeln.

Fazit:
Für den Preis von 70€ im Angebot bin ich mit den Shimano Claris ST-R2000 Hebeln soweit sehr zufrieden. Sie stellen zu diesem Preis eine sehr gute Alternative zu einem Gebrauchtkauf alter (und möglicherweise „ausgenudelter“) 105 / Ultegra Schalthebel dar. Sie sind eine gute Möglichkeit, um defekte oder verschlissene 8-fach Komponenten zu ersetzen und andere Bauteile weiter zu nutzen.
Wenn ich daran denke, werde ich demnächst dann noch ein 200km Fazit schreiben.

500km-Update:

Die Schaltgriffe funktionieren einwandfrei und tun genau was sie sollen. Nach wenigen Kilometern und ein wenige Nachjustieren hatten auch die Schaltzüge ihre endgültige Länge gefunden. Die scharfe Kante an den Hebeln stört mich im Alltag nicht und ich freue mich bei jeder Fahrt über knackig schaltende und gut ergonomische Schaltgriffe.

 

Turmbergomat – meine erste Zeit steht

Immer häufiger entdeckt man an bei Rennradfahrern beliebten Bergen Zeitmessstationen mit Stempelkarten. Sie gebendem Radfahrer einen guten Benchmark, mit dem man seine eigene Leistungssteigerung messen und sich mit anderen Fahrern vergleichen kann. Den letzten Sommer habe ich oft den Stoppomat in Pfullingen genutzt und auf selbst gesetzte Zielen hintrainiert. Äußerst erfreut konnte vergangene Woche feststellen, dass nun seit 27.4.2017 auch in Karlsruhe-Durlach am Turmberg eine Zeitmessanlage in Betrieb ist, der Turmbergomat (externer Link).  Die Lokale Online-Zeitung ka-news berichtete (externer Link) über die Einweihung der Messanlage an der Zeitfahrstrecke am Turmberg.

Auf der 1,8km langen Strecke müssen 120 Höhenmeter überwunden werden. Steile Abschnitte mit Steigungen von bis zu 13% sorgen für weitere Herausforderungen auf dem Weg nach oben. Nach Erreichen der oberen Station wird man dann mit einem schönen Ausblick auf Karlsruhe belohnt und kann ein einen Moment verschnaufen, bevor man zur nächsten Runde wieder hinunter nach Durlach fährt.

Nach Feierabend war ich heute am Turmbergomat unterwegs, um meine „Startzeit“ für diese Saison zu definieren. Wenngleich erst einmal sehr zufrieden mit der Zeit, bin ich auch sehr optimistisch, dass noch Steigerungspotential besteht. Eine persönliche „Zielzeit“ schwebt mir durchaus vor, bis dahin steht eine Zeit von 5:34 Minuten.

 

Michael – du bist dran 😉

Frühjahrsputz und neuer Laufradsatz

Der Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, um die Fahrräder wieder auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. In diesem Fall: Zeit, mein Canyon aus dem Winterschlaf zu holen, zu putzen und ihm ein neues Paar Schuhe zu verpassen. Nachdem letztes Jahr der Cosmic Elite Laufradsatz angeschafft worden war hatte ich Lust auf hohe, aerodynamische Räder bekommen. Jetzt folgte die nächste Ausbaustufe: Cosmic Carbon SL.

      

Der Unterschied zu den Elites ist deutlich und das Rad hat optisch stark profitiert. Auf der Gewichtsseite ist hingegen nicht allzu viel weggefallen. 50g konnten eingespart werden, gewogen jeweils komplett fahrfertig montiert (LRS, Schnellspanner, Schlauch, Mantel, Felgenband).  Das Rad auf dem Ständer und sogar das Ritzelpaket demontiert zu haben war natürlich eine gute Gelegenheit zum putzen und so geht es mit strahlenden Ritzeln & Kette in die neue Saison.

Hatte schon der Anblick der neuen Laufräder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, so wurde es bei der Probefahrt dann endgültig zum breiten Grinsen: die neuen Cosmics machen Spaß. Das Laufverhalten, das Geräusch beim Antreten und die Optik lassen das Radlerherz höher schlagen. ich bereue nicht, mich für die verion mit der Alufelge & Carbonverkleidung entschieden zu haben. Die Bremswirkung ist gewohnt gut und die perfekt eingestellten Klötze konnten an Ort und Stelle bleiben. Jetzt können die ersten großen Ausfahrten der Saison kommen!

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Saisoneröffnung – Feierabendtour

 
Endlich wieder schönes Wetter! Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite, also Grund genug an einem warmen und sonnigen Freitagabend das Mountainbike auszupacken und eine kleine Runde aus Tübingen zu fahren. Zwischen Neckar- und Ammertal haben wir uns querbeet über den Schlossberg gekurbelt.
An den richtigen Stellen abgebogen findet man dort einige schöne Trails, die einem etwas mehr abverlangen als der Winterweg. Ein Abstecher zur Wurmlinger Kapelle und ein kurzer Stop am Spielplatz dürfen zu Jahresbeginn natürlich auch nicht fehlen. 😉

Wanderung: Rund um die Maierspitze [2 Tage]

Nürnberger Hütte unterhalb der MaierspitzeDie Runde um die Maierspitze habe ich 2014 als kleine 2-Tages Tour mit Übernachtung auf der Nürnberger Hütte des DAV geplant. Sie ist mit einer längeren Anreise an Tag 1 und Weiterfahrt an Tag 2 kompatibel. In unserem Fall war sie eine Zwischenstation auf dem Weg von Pfaffenhofen nach Brixen.

Tourdaten:

Gehzeit: ca. 8-9 Stunden
Höchster Punkt: 2774m
Höhenmeter aufwärts: ca 1800
Jahreszeit: ca. Juni – Anfang September

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Wanderung: die Zervreilasee-Runde

Zervreilasee und Zervreilahorn

Blick vom Ausgangspunkt der Tour – unser späterer Weg ist am Seeufer gegenüber gut zu sehen

Die Zervreilaseerunde führt den Wanderer am Zervreilasee entlang, anschließend über die Läntahütte zum Furggelti und unterhalb des Zervreilahorns vorbei wieder zurück zum See. Man kommt dabei auf über 2700hm ohne arg ausgesetzte Stellen passieren zu müssen.
Die Tour gehört daher zu den leichteren und kann auch mit geringerer Erfahrung gut gegangen werden.

Tourdaten
Gehzeit: ca. 5-6 Stunden
Höchster Punkt: 2712m
Höhenmeter aufwärts: ca 1200
Jahreszeit: ca. Juni – September

Tourenbeschreibung: Weiterlesen

Hallo Welt

Willkommen auf meinem neuen Blog!

Traditionell schreibt man in jeder Programmiersprache am Anfang erst einmal ein „Hallo-Welt“-Programm. Warum also nicht auch einen Blog mit einem ähnlichen Ausruf beginnen?

Die wichtigsten Themenbereiche sind bereits erstellt, es werden aber noch weitere folgen. Auch sind schon ein paar Artikel in der Pipeline und werden demnächst nach und nach veröffentlicht. Auch ein kleiner Erfahrungsbericht zur Erstellung des Blogs wird darunter sein.

Viel Spaß auf der Seite!

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